
Erinnert ihr euch noch an letztes Jahr? Regen. Nebel. Vier Grad auf den Graten. Matsch bis über die Knöchel. Kurz gesagt, Abenteuer pur.
Dieses Jahr meinte es das Prättigau dann fast schon zu gut mit uns. Strahlender Sonnenschein, freie Sicht über die Bergwelt und Grate, die sich von ihrer allerschönsten Seite zeigten. Fast hätten wir vergessen, wie schön die Prättigauer Berge eigentlich aussehen.
Und noch etwas hat sich verändert. Jenaz ist nicht mehr der Ort, bei dem alle zuerst Google Maps öffnen müssen. Langsam spricht sich herum, was hier oben wartet. Oder besser gesagt, wer einmal auf einem Ridge gestanden ist, versteht ziemlich schnell, warum so viele wiederkommen wollen.
Auch den Termin auf den 13. Juni vorzuziehen, war genau die richtige Entscheidung. Für viele war Jenaz die perfekte Hauptprobe vor den grossen Rennen im Sommer. Noch einmal Höhenmeter sammeln, technische Trails laufen und schauen, ob die Beine wirklich schon bereit sind. Manche waren danach ziemlich überzeugt. Andere etwas weniger.
“Härter als gedacht, aber super.”
“Die erste Hälfte war steiler als erwartet.”
Ja… genau so war sie geplant.
Wer einen Ridge laufen will, muss ihn sich halt verdienen.
Und die Ridges selbst? Die haben auch dieses Jahr wieder geliefert.
“Ja, Ridge war sehr geil!”
“Die Ridges sind mega geil gewesen!”
“Sehr schöner, attraktiver und technischer Trail. Ja nichts ändern :-).”
Mehr Kompliment braucht es eigentlich gar nicht.
Natürlich gehörte auch die Selbstnavigation wieder dazu. Back to the Roots bleibt Back to the Roots. Keine kilometerlangen Bänder im Wald, keine Pfeile an jedem zweiten Baum. Dafür eine GPX-Datei, etwas Abenteuerlust und manchmal ein kurzer Blick auf die Uhr.
Die allermeisten fanden sich problemlos zurecht. An einzelnen Stellen wurde das Abenteuer aber etwas grösser als geplant. Das haben wir aus euren Rückmeldungen mitgenommen. Dort, wo Wege kaum sichtbar waren oder GPS und Gelände unterschiedliche Meinungen hatten, werden wir für nächstes Jahr nachbessern. Ein bisschen Abenteuer gehört dazu. Eine Schnitzeljagd muss es dann aber auch wieder nicht werden.
Was uns am meisten freut, sind sowieso nicht die Ranglisten.
Sondern solche Rückmeldungen:
“Die Stimmung war klasse und das familiäre Umfeld hat mir sehr gut gefallen.”
“Danke für das tolle Erlebnis!”
“Der Termin für nächstes Jahr ist bereits eingetragen.”
Oder einfach:
“Hakuna Matata.”
Genau darum machen wir das.
Ein riesiges Dankeschön geht an alle Helferinnen und Helfer, unsere Partner, die Gemeinde Jenaz, und natürlich an euch Läuferinnen und Läufer.
Danke, dass ihr unsere etwas verrückte Idee von einem Trailrun mittragt und Jenaz jedes Jahr ein kleines Stück lebendiger macht.
Wir freuen uns jetzt schon aufs nächste Jahr.
Die Ridges sind jedenfalls bereit. Der Kuchen wahrscheinlich auch.